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Handout zum Workshop „ entsorgen befreit“ G.Siedl

www.frei-raeumen.at

 

 

Die besten Entrümpelungsmethoden

 

Grundregel jede/r mistet nur für sich selbst aus! (also nicht für den Partner, Kinder,… Mithilfe erlaubt)

Erledigen Sie jeden Tag nur eine Schublade, ein einzelnes Regalbrett,… damit die Lust am Tun erhalten bleibt und Erfolge sichtbar sind, denn die motivieren.

 

Ganz oder gar nicht:

Räumen Sie die entsprechende Einheit komplett leer.

 

Lass es glänzen:

Wischen Sie das Schrankfach,… gleich sauber und erfreuen Sie sich, wie schön das bald aussehen wird.

 

Die 3 magischen Kisten:

Stellen Sie 3 od. mehr Kisten bereit und nummerieren od. beschreiben Sie sie.

 

 

 

Kiste Nr.1: Der Müll

Hier kommt alles hinein was Sie wegwerfen: Verpackungsmaterial, Papier, nicht mehr verwendbare Kleidung, kaputte Dinge,…( bitte getrennt entsorgen) Mistplatz od. Hausmüll.

 

Kiste Nr.2: Wiederverwertbares (Verschenken & Verkaufen)

Nicht mehr getragene Kleider, Krimskrams, Bücher, Geschirr, alte Geräte, Überflüssige Dinge,… für den Flohmarkt, karitative Organisationen,… entweder selber in die entsprechenden Sammelcontainer( Caritas) od. bald hinbringen od. Abholung veranlassen.

 

Kiste Nr. 3: Schatzkiste ( evt. Eine besonders schöne Schachtel, Kiste,…)

Hier kommen Ihre Schätze rein. Das Dinge mit hohem emotionalen Wert, die Ihnen viel bedeuten und Sie an wichtige, schöne Momente in Ihrem Leben erinnern. Doch Vorsicht vor Träumereien! Einfache Regel: alles was nicht sofort als Schatz klar von Ihnen erkannt wird, ist wahrscheinlich keiner. Zeituhr stellen kann nützlich sein.

Schatzkiste entweder in der Wohnung od. Keller einen Platz suchen zum Aufbewahren od. ausgewählte Dinge von nun an ins saubere Regal zurückstellen.

 

Kiste Nr.4:???

Wenn Sie sich nicht schnell entscheiden können, dann ist vielleicht diese Kiste hilfreich. Dinge mit „Fragezeichen“ hier reinlegen und im Anschluss erst die Entscheidung treffen, so wird der Ausmistprozess nicht unterbrochen.

 

 

Gleiches zu Gleichen:

Fassen Sie kleine Dinge in Schachteln od. anderen Behältnissen zusammen und beschriften Sie diese.

 

Hurra!

Freuen Sie sich über die kleinen Ordnungsinseln, die Sie geschafft haben. Machen Sie auf diese Weise weiter, bis sich in Ihrer ganzen Wohnung die Ordnung ausgebreitet hat.

 

 

 

Motivation:

- Startdatum festlegen und Schachtel besorgen

- Feste Zeitblöcke festlegen ( 2-3 Std. reichen), 1x am Abend nicht fernsehen und schon haben Sie die nötige Zeit gefunden

- Schritt für Schritt vorgehen, aufmunternde Musik bereitlegen, Checklisten benutzen

- Vorher-Nachher-Fotos vom Zimmer, Regal,… machen

- Ergebnis ausmalen (visualisieren)

- Selbstbestimmung: Sie bestimmen was mit den Dingen passiert, nicht die Dinge „beherrschen“ Sie

- Mit der Personenwaage das Gewicht des Krempels festhalten, den Sie loslassen

- MitarbeiterInnen suchen: mit FreundIn sich gegenseitig behilflich sein od. professionelle Hilfe annehmen

- Krempel zu Geld machen ( Flohmarkt, Internet,…)

- Fotografieren Sie Gegenstände, vielleicht brauchen Sie dann den Gegenstand nicht mehr aufheben (Erinnerungsstücke, Kinderwerke, geerbte nicht geliebte Möbel,..)

- Belohnen Sie sich nach getaner Arbeit! Besuch einer Ausstellung. Kino, ein Ausflug,

Blumen, schön essen gehen

 

Damit die Ordnung erhalten bleibt:

 

Grundregeln der Ordnung:

1. Ballast abwerfen: wichtigste Utensil ist eine große Schachtel für das Altpapier, ein großzügig bemessener Abfallkübel und regelmäßige Leerung!

 

2. Behalten Sie keinen Unsinn (Werbegeschenke,…) wenn Sie keine Verwendung dafür haben. Fragen Sie sich:“ Ist das Ding so wertvoll, dass ich es brauche und benutze?“

 

3. Meistbenutzes gut erreichbar aufstellen: breiten Sie die Arme aus – alles was Sie ohne Verrenkungen erreichen können, ist Ihre 1A-Zone. Hier legen die Utensilien, die sie ständig benötigen!

 

4. Zusammenlegen was zusammen gehört: z.B.: Themengruppen in der Küche – Frühstücksbox: Marmelade, Honig, Tee, Zucker,…

 

5. Lesbare und sinnvolle Beschriftungen der Behältnisse

 

 

Ordnung halten:

 

 

Ertragen Sie leere Flächen und machen Sie nicht den Fehler, nach einer Aufräumaktion, den freien Platzgleich wieder zu füllen. Lernen Sie, sich an den leeren Zonen zu erfreuen.

 

Eins-rein/Eins-raus-Regel: Für jedes neue Stück, das durch die Haustür hereinkommt, wandert ein anderes durch die Hintertür raus. Überlegen Sie bereits vor dem Einkauf, was den Platz für das neue Stück zu räumen hat ( Kleidung, Haushaltsutensilien , Papier, Geschenke, Schuhe,…)

 

Qualität statt Quantität: egal ob Kleidung od. Gebrauchsgegenstände od. Nahrungsmittel, denn weniger ist mehr. Wenn Sie weniger besitzen, brauchen Sie weniger Ordnung halten!

 

 

Jedes Ding hat seinen Platz: Finden Sie für Ihre Dinge einen Platz, der gut wieder zu finden ist. Schlüsselhaken , Geldtasche, Fahrscheine,…

 

Geschenkeliste f. Weihnachten und Geburtstage: weniger Schenken, selber Tipps geben

( so bekommen Sie dann Dinge, die Sie wirklich möchten). Dinge schenken, die sich verbrauchen. Nach Absprache keine Geschenke, nicht erwünschte Geschenke spenden.

 

 

 

Fünf goldenen Ordnungsregeln:


 

Viel Erfolg und Freude beim Ordnung machen und halten!

 

Wenn Sie mit meinen Workshop, meiner Geschäftsidee (frei-räumen) zufrieden waren, so empfehlen Sie mich bitte weiter. Danke!

 

 

 

 

Gerda Siedl   FREI - RÄUMEN 0664/423 56 50 gerda.siedl@frei-rauemen.at    

www.frei-raeumen.at

 G.Siedl