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SELBST- (WERT)SCHÄTZUNG als Beitrag zur Lebensqualität im Alter

Dienstag, 23. 2. 2016, 9.45 - 12.30 Uhr

Bildungshaus Batschuns

 

 

Bei idealem Seminarwetter fand kürzlich im Bildungshaus Batschuns ein Halbtagseminar mit Frau Mag. Sabine Fleisch statt. Über 40 TN lauschten den hochinteressanten Ausführungen über Werte, Wertschätzung, Selbstvertrauen und konnten im Brainstorming auch erkennen, welche Faktoren auf die in Pension befindlichen Menschen positiv und wertschätzend wirken. Im Jugendalter ist man meist bemüht, sich durch Äußerlichkeiten ( attraktiv und anziehend sein) beliebt/begehrt zu machen. Leistung, berufliche und sportliche Erfolge , gute Noten fördern den Selbstwert.

 

Im „Älterwerden“ kommt das sog. „Sein-Bein“ mehr zum Tragen. Die Fähigkeiten des Zuhörens, Verzeihens, Redens und Helfen können nimmt zu.

 

Man sollte sich nicht zwanghaft „verstellen“ , sondern authentisch sein. Die TN dachten u.a auch über ihre Werte nach und versuchten diese zu listen und zu priorisieren. „Was ist mir was/ wie viel wert“? Für Werte ist der Mensch auch bereit sich einzusetzen, sich zu engagieren, Geld und Zeit zu investieren. Der Lohn ist meist eine Zielerreichung, die unseren Selbstwert pflegt.

 

Nicht übersehen sollte man den Bumerang des Vergleichens. „Schon L. A. Seneca sagte: „Vergleichen bringt Verdruss“. Vergleichen im Sinne von Konkurrenzdenken und Neid ist negativ besetzt. Nicht dagegen das positive Vorbild. Gerade in der Pension sollte man versuchen, die Freiheit für eine Veränderung zu nutzen. Das Wichtigste ist jedoch, sich selbst wirklich ernst und wertschätzend zu sehen und auch ständig zu pflegen. Wir werden gesehen nicht wie wir sind, sondern wie wir scheinen. Die Gesundheits- und Körperpflege ist daher auch ein Baustein für die Förderung des Selbstwertgefühls. Zum Schluss waren die TN aufgefordert, ihre persönliche Lebensbilanz zu skizzieren bzw. die wichtigsten persönlichen Leistungen/Einflüsse zu definieren. Für den Rest des Lebens gilt es ebenfalls sich ein wenig Gedanken über die wichtigsten Prioritäten zu machen. Dazu half eine sehr anschauliche Geschichte mit den 12 Steinen. (Jeder Stein symbolisiert ein wichtiges Anliegen/Ziel), das man noch gerne erreichen möchte. Es können auch sehr kleine Dinge gemeint sein, die jedoch eine große Wirkung versprechen. Wer mit seiner Lebensbilanz zufrieden ist, wird auch die von jedem gewünschte Grundzufriedenheit erreichen. Diese wieder stabilisiert und verbessert unsere Lebensqualität.

 

 

Dr. Alfred Zeichen

(ALTER-nativ)

SELBST- (WERT)SCHÄTZUNG als Beitrag zur Lebensqualität im Alter - Power Point Präsentation
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